Wearables – die smarte Technik am Körper

Immer mehr Verbraucher sind fasziniert von Fitnessarmbändern, Smartwatches und Datenbrillen: Im Jahr 2021 wurden in Deutschland etwa 7,4 Millionen Wearables abgesetzt. Welche Geräte unter den Begriff Wearables fallen und wie die smarten Begleiter in Zukunft unseren Alltag verändern könnten, erfahren Sie im Beitrag.

Der Begriff „Wearables“ bezeichnet smarte Technik, die am Körper getragen wird und den Alltag des Trägers unterstützen soll. In der Regel zeichnen die smarten Helfer dazu die körperlichen Aktivitäten oder Vitalwerte, wie Herz- oder Atemfrequenz, auf. Seit einigen Jahren sind Wearables in der Gesundheits-, Lifestyle- und Fitnessbranche fest etabliert. Die bekanntesten Geräte sind Smartwatches und Fitness-Tracker, mit denen Sportler beispielsweise ihre Schritte oder Workouts tracken können. Heutzutage können Wearables jedoch dank kleinerer Micro-Chips und Akkus fast überall verbaut werden.

Wearables: mehr als Smartwatch und Fitness-Tracker

Wearables können an jedem erdenklichen Teil des Körpers getragen werden. Smartwatches und die meisten Fitnesstracker befinden sich klassisch am Handgelenk, jedoch gibt es auch smarte Handschuhe, Ketten, Ringe, Brillen, Einlegesohlen und sogar Kontaktlinsen: Die smarte Kontaktlinse von Mojo Vision soll schon bald die reale Welt durch digitale Informationen erweitert und im ersten Schritt insbesondere Personen mit sehr geringer Sehstärke den Alltag durch zusätzliche Informationen erleichtern. Auch Datenbrillen, digitale Blutzucker- und Blutdruck-Messgeräte oder Smart Keys sind auf dem Vormarsch. Ebenfalls spannend: Das Feelzing Energy Patch wird hinter das Ohr geklebt und soll dem Träger durch Neurostimulation zu mehr Energie und Konzentration verhelfen. Einen Schritt weiter gehen Personen, die Wearables als Implantate unter der Haut tragen. Diese werden insbesondere in Schweden immer häufiger zur Identifikation sowie als Schlüssel oder Impfnachweis genutzt.

Fitter, gesünder, entspannter? Vor- und Nachteile von Wearables

Wearables sollen den Alltag ihrer Träger bereichern, sie fitter und gesünder machen, vor Gefahren warnen und alltägliche Aufgaben, wie das Bezahlen im Supermarkt oder das Aufschließen der Wohnung erleichtern. So können Smartwatches beispielsweise Laufwege aufzeichnen und über Bluetooth mit kabellosen Kopfhörern, die übrigens als Wearable zählen, verbunden werden. Außerdem müssen die Läufer ihr Smartphone nicht mehr mitnehmen und können im Fall der Fälle trotzdem einen Notruf absetzen.

Aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen werden Wearables jedoch nicht nur im Alltag, sondern auch immer mehr in der Medizin und Pflege eingesetzt. Sie dienen der Ergänzung von Arztbesuchen und Therapien und ermöglichen Patienten mehr gesundheitliche Eigenverantwortung. Zudem können durch die Überwachung von Parametern wie Blutdruck, Herzfrequenz oder Schlafqualität Erkrankungen frühzeitig erkannt oder sogar vorgebeugt werden. So gibt es beispielsweise Wearables, die die Haltung kontrollieren und Rückenschmerzen sowie Haltungsschäden verhindern können. Im Ernstfall können Wearables sogar Leben retten, wie beispielsweise der Sproutling Baby Monitor, welcher entwickelt wurde, um den Schlaf von Babys und Kleinkindern zu überwachen und das Risiko des plötzlichen Kindstodes zu minimieren.

Wearables am Arbeitsplatz: sinnvoll oder gefährlich?

Im Ausland werden Wearables vermehrt auch am Arbeitsplatz und zum Arbeitsschutz eingesetzt. Im ersten Schritt können Beschäftigte ihre Arbeitszeiten über Wearables erfassen oder erhalten durch sie Zugang zum Gebäude. Weiter ausgereifte Technologien werden genutzt, um Mitarbeiter im Notfall zu lokalisieren oder ihnen die Möglichkeit zu geben, um Hilfe rufen. Auch berufsspezifische Erkrankungen, wie zum Beispiel Muskel-Skelett-Erkrankungen bei Metall- oder Pflegearbeitern, können durch Wearables vorgebeugt werden. In Deutschland scheitert die Verwendung von Wearables am Arbeitsplatz häufig am Datenschutz. Kritiker befürchten, dass diese zur Kontrolle und Leistungsbewertung anhand der gesammelten Daten genutzt werden könnten und die Freiheit der Arbeitnehmenden stark einschränken würden.

Die Zukunft der smarten Helfer

Heutzutage werden Wearables oft noch als Spielereien angesehen, doch die dahinterliegenden Technologien bergen ein enormes Potential und entwickeln sich rasant weiter. Es liegt nahe, dass zukünftig immer mehr Menschen die smarten Helfer in ihren Alltag integrieren werden. Auch die Textilbranche wird vermehrt auf den Trend aufspringen und insbesondere im Bereich der Sport- und Funktionskleidung Kleidungsstücke mit smarter Technik auf den Markt bringen. Außerdem werden sich Datenbrillen durch eine fortschrittliche Augmented-Reality-Technologie weiterentwickeln und so die reale Welt mit digitalen Informationen erweitern. Zudem werden direkte Übersetzung gehörter Sprachen in Echtzeit. Durch die Verbreitung von Smart Keys werden wir schon bald nur noch einen Schlüssel an unserem Schlüsselbund, oder sogar unter unserer Haut tragen. Auch die Pharmaindustrie und Medizin hat das enorme Potential hinter Wearables erkannt und wird diese verstärkt nutzen und weiterentwickeln, um die Diagnose, Behandlung und Überwachung von Erkrankungen zu verbessern.

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