Die Life Science Branche in der DACH-Region als Innovationstreiber

Weltweit wachsen nur wenige Branchen so schnell wie die Life Science Branche. Dabei ist die DACH-Region, bestehend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, ein enorm wichtiger Standort für die Life Science Industrie, an dem zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen Innovationen vorantreiben. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie und Regierungen in dieser Region trägt entscheidend dazu bei, neue Entwicklungen zu fördern und Forschungsergebnisse in der Praxis umzusetzen. So zieht die DACH-Region immer mehr Unternehmen, aber auch hochqualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter an.

DACH-Region im Global Innovation Index

Der Global Innovation Index ist ein jährlich von der französischen Business School INSEAD, der Cornell University und der Weltorganisation für geistiges Eigentum der Vereinten Nationen veröffentlichtes Ranking, das die Innovationsfähigkeit einzelner Länder darstellt. In diesem zeigt sich, wie innovationsstark die DACH-Länder im globalen Vergleich tatsächlich sind. Alle drei Nationen befinden sich hier unter den Top 20 Ländern weltweit. Österreich belegt den 17. Platz, Deutschland den 8. Platz und die Schweiz belegte 2022 zum 12. Mal in Folge den Platz 1 auf dem Global Innovation Index. Zudem befinden sich 12 der 100 Top Science & Technology (S&T) Cluster in der DACH-Region, acht davon in Deutschland, womit die Nation weltweit die dritt meisten Top 100 S&T Cluster hat.

4 Gründe für die Innovationskraft der DACH-Region

1. Forschungsförderung

Die Regierungen der DACH-Nationen betreiben Förderprogramme, um die Forschung im Life Science Bereich zu weiterzuentwickeln. Beispielsweise das Bayerische Verbundforschungsprogram Lifescience, Innosuisse in der Schweiz oder das Austrian Life Sciences Programme.

2. Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie

In der DACH-Region existieren zahlreiche Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Wirtschaft.

3. Wissenschafts- und Technologienetzwerke

In Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es eine Vielzahl an Universitäten, Forschungseinrichtungen, Inkubatoren und Unternehmen, was die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch erleichtert.

4. Hochqualifizierte Arbeitskräfte

Die DACH-Region verfügt über gut ausgebildete Arbeitskräfte. Allein in Deutschland und Österreich schlossen 2020 über 25.000 Studierende ein naturwissenschaftliches Masterstudium ab. Dennoch ist der Fachkräftemangel auch hier für viele Unternehmen spürbar.

Bedeutende Life Science Innovationen in der DACH-Region

mRNA-Impfstoff aus Deutschland

Die Innovationskraft der Life Science Branche in Deutschland wurde erst kürzlich unter Beweis gestellt. Das Mainzer Unternehmen BioNTech hat 2020 einen mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 entwickelt – weniger als ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie konnten so bereits die ersten Menschen geimpft werden. Eine eindrucksvolle Demonstration der Geschwindigkeit und Effektivität, mit der hier auf eine neue Virusvariante reagiert werden kann und ein enorm wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der weltweiten Pandemie.

Moderne Diagnostik und Therapie in der Onkologie aus der Schweiz

Drei der bedeutendsten Antikörper, die massgeblich zur modernen Onkologie beitragen, sind die Antikörper Herceptin, Rituxan/Mabthera und Avastin. Diese sind ebenfalls mitverantwortlich, dass diese heute das therapeutische Feld ist, auf dem bei weitem am meisten geforscht und investiert wird. Das Schweizer Pharma-Unternehmen Roche arbeitet aber nicht nur im Bereich der Krebsbehandlung, sondern forscht auch im Bereich der Diagnostik, neue Technologien, personalisierte Medizin sowie der Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

Versorgung, Forschung und Lehre in Österreich

Ebenfalls aktiv in der Onkologie ist das Comprehensive Cancer Center (CCC) in Wien. Hier verbindet man medizinische Versorgung von Krebspatienten, grundlagenwissenschaftliche Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Hauptziel ist es, Ergebnisse aus Grundlagenforschung schnellstmöglich auch in der medizinischen Praxis umzusetzen. Hierfür wird mit international anerkannten Institutionen aus der Onkologie zusammengearbeitet. Das Ergebnis: Innovative Diagnose- und Therapie-Verfahren, die den Kampf gegen Krebs bedeutend voranbringen. Patientinnen und Patienten des CCC Wien nehmen an den neusten nationalen und internationalen Forschungsprogrammen und Studien teil.

Fazit: Die DACH-Region als Innovationsstandort

Die DACH-Region ist neben den USA, Kanada, Frankreich oder auch Grossbritannien weltweit einer der wichtigsten Innovationstreiber für die Life Science Branche. Mit einer Vielzahl an Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen, Förderprogrammen der Regierungen und hochqualifizierten Arbeitskräften haben die Standorte Deutschland, Österreich und Schweiz alles zu bieten, was nötig ist, um Life Science-Innovationen hervorzubringen. Dank all dieser Faktoren und der engen Zusammenarbeit innerhalb dieser Region werden die DACH-Nationen auch zukünftig eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Lösungen und Technologien in der Life Science Branche und damit für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen spielen.

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